Kurse/Workshops
Drehen an der Töpferscheibe – Ziel: die Zylinderform
Für Anfänger:innen bestens geeignet!
19.–20. Juni & 21.–22. August 2026 | 3–6 Personen | 200 € (2 Tage)
Sie möchten Ihr Talent an der Drehscheibe ausprobieren oder weiterentwickeln?
Sich auf die Konzentration an der Scheibe einlassen, Impulse des Tons aufnehmen und Handhaltung und formende Bewegungen perfektionieren.
Am ersten Tag werden wir uns mit den Tonmassen auseinandersetzen und anschließend werden wir drehen bis zum Durchdrehen an der Scheibe. Tonaufbereiten, Zentrieren, Zylinder, Schalen oder weitere Gefäßobjekte drehen.
Am zweiten Tag werden die Werke mit einer Modellierschlinge abgedreht und montiert - z.B. Henkel und Füße.
Auf Wunsch kann dekoriert werden mit Engoben (Tonschlicker gefärbt mit Oxiden oder Farbkörpern) oder verziert mit Modellierhölzern.
Bitte kommt an allen Tagen in alter Kleidung zum Töpfer Workshop und bringt eventuell noch eine Schürze mit. (Ich habe noch einige Schürzen.)
Meldet euch gerne, wenn ihr noch Fragen habt!
Termin:19.-20. Juni 2026 und am 21.-22. August 2026 (gewünschte Termine können wir gemeinsam gerne Vereinbaren)
und am ...
Zeit: am Fr. von 11:00 bis 18:00 Uhr
am Sa. von 11:00 bis 17:00 Uhr
Teilnehmer: 3-4 Personen
Kosten: 240,-€/Person
Eigenes Werkzeug: Töpferschwamm, 3-4 Handtücher, Töpfernadel,
Schneidedraht, Modelierschlinge, Drehschiene, Folien zum Abdecken und evtl.
feinschamottierter Drehton
3. Drehen an der Töpferscheibe mit fernöstlichem Flair (Mit Vorkenntnissen!)
Sie möchten Ihre Technik an der Drehscheibe weiterentwickeln und variieren?
An Höhe gewinnen, dünner drehen und die Statik des Drehens verstehen.
Wir werden Tonmassen und Möglichkeiten der Vorbereitung kennen lernen, anschließend werden wir drehen bis zum Durchdrehen an der Scheibe. Tonaufbereiten, Schalen, Teekannen, Doppelwand- oder weitere Gefäßobjekte drehen.
Koreanische Drehtechniken werden gezeigt und ihre Einsatzmöglichkeiten demonstriert.
Am zweiten Tag werden die Werke mit einer Modellierschlinge abgedreht und montiert - z.B. Henkel und Füße, Deckel und Tüllen.
Es kann dekoriert oder verziert werden. Dazu werden wir uns mit der Puncheon-Technik beschäftigen.
Zur Verkostung steht koreanischer Grün- oder Matcha Tee bereit!
Termin: ...wird in Kürze aktualisiert.
Zeit: am Sa. von 11:00 bis 18:00 Uhr
am So. von 11:00 bis 17:00 Uhr
Teilnehmer: 3-4 Personen
Kosten: 240,-€/Person
Eigenes Werkzeug: Töpferschwamm, 3-4 Handtücher, Töpfernadel,
Schneidedraht, Modelierschlinge, Drehschiene, Folien zum Abdecken und evtl.
feinschamottierter Drehton
The Rhythm is it! – Musik in deine Keramik bringen! 12.–14. Juni 26. | 3–6 Personen | 300 €
Lass dich inspirieren – ich nehme euch mit auf eine musikalische Reise in die Welt des Töpferns.
Zu asiatischen Rhythmen üben wir Schlagtechniken, das Pinchen und dynamische Ritztechniken. Auch das Malen steht im Zeichen der Musik: Sprühen mit der Spritzpistole sowie spontane Glasuraufträge mit großem Pinsel (Buncheong).
Dabei lernt ihr professionelle Styling-Techniken für Ton kennen. Wir arbeiten mit dem Heißluftföhn, lassen Rissstrukturen entstehen und entdecken den Zauber des Zufalls.
Wir suchen Inspiration in den Rhythmen der Natur, versuchen, uns beim Arbeiten in einen meditativen Zustand zu versetzen, und lernen ganz nebenbei technische Tricks und Kniffe.

Wir sammeln Inspirationen aus der Natur, der Architektur, aus aktuellen Themen und inneren Bildern, um anschließend mit dem Medium Ton sinnliche Erfahrungen zu machen. Mit vielen kleinen Studien schaffen wir die Grundlage, um ein eigenes Objekt zu kreieren.
Tag 1: Plastisches Aufbauen mit der Pinch-, Wulst- oder Plattentechnik.
Tag 2: Die verschiedenen Techniken sicher miteinander verbinden, montieren und interessante Strukturen und Texturen erzeugen – nach dem Motto von V. Schauberger: „Zuerst die Natur kapieren und dann kopieren“. Ausgangspunkt sind größere Schalen.
Tag 3: Oberflächengestaltung mit Oxiden und Engoben. Es gibt spannende Herangehensweisen: mit Pinseln, Übergießen, Besprühen, Stempeln, Ritzen, Zeichnen oder Arbeiten mit Schablonen.
Bitte mitbringen:
Persönliche Gegenstände wie strukturierte Stoffe, Bürsten, Steine, Korallen oder Muscheln, Schwamm, Handtuch, Plastikfolie zum Einpacken der Werke, eigene Werkzeuge, verschiedene Tonmassen (20–40 % Schamott) – und vor allem eigene Inspirationen.

Magic Raku mit Gas-/Holzfeuerung
10.–11. Juli 26 & 7.–8. Aug.26 | 3–6 Personen | 250 € (2 Tage)
Bei Regenwetter müssen wir den Termin leider verschieben – es sei denn, ich habe es mit echten „Hardlinern“ zu tun :)
In diesem Kurs lernen wir grundlegende Brenntechniken kennen. Wir brennen im Niedrigbrandverfahren des Rakubrandes bei 920–1050 °C mit Holz- und Gasfeuerung.
Sowohl theoretisch als auch praktisch behandeln wir verschiedene Schwerpunkte, um gemeinsam einen kompletten Brand durchzuführen. Glasuren und Sicherheitsmaßnahmen sowie Techniken wie „Verlorene Engobe“ (Naked Raku), Kupfermatt, Rosshaar-Raku und Terra Sigillata werden demonstriert.
Wer mit Terra Sigillata arbeiten möchte, bringt idealerweise ungeschrühte Werke mit. Diese können wir am ersten Tag engobieren und anschließend schrühen.
Transparente Glasuren können mit Farbkörpern oder Oxiden erweitert werden, um z. B. Türkis oder weitere Farben zu erzielen.
Zu euren Werken erhaltet ihr eine ausführliche Beratung, welche Verfahren sich eignen und worauf bei der Umsetzung zu achten ist.
Wir setzen die Stücke gemeinsam in die Raku-Tonne, befeuern mit Gas/Holz, öffnen den Brand, legen die Werke in Räuchergefäße und reinigen sowie bewerten anschließend die Ergebnisse.
Eigeninitiative ist ausdrücklich erwünscht, um praktische Erfahrung zu sammeln.
Auch der Bau eines Raku-Ofens kann auf Wunsch besprochen werden.
Was ihr benötigt:
- Max. 5 geschrühte Werke (bis 30 cm Höhe)
- Idealerweise Rakumasse mit ca. 40 % Schamott, geschrüht bei 930–970 °C (ca. 20 Min. Haltezeit)
- Feinstaubmaske oder besser eine Gasmaske (wegen Rauchgasen und Dämpfen)
- Behälter und Werkzeuge wie Schöpfkelle, Pinsel etc.
- Eigene Glasuren (optional)
- Ansonsten gute Laune, Experimentierfreudigkeit und sonniges Wetter. Gerne einen Buffetbeitrag.
Bitte tragt geeignete Kleidung: festes Schuhwerk, lange Hosen und Kleidung aus Naturmaterialien.
Außerdem: gute Laune, Experimentierfreude und möglichst sonniges Wetter :)

Individuelle Betreuung bei einzelnen Arbeitsschritten: Aufbautechniken, plastisches Gestalten, Oberflächengestaltung, Drehen an der Töpferscheibe.
Termin: Wegen der Terminvereinbarung rufen Sie mich bitte an oder schauen Sie in meinen Terminkalender hier hier.
Kosten: 45,-€/h, zzgl. Brennkosten. Für jede weitere Person werden zzgl. 15 EUR/Std. berechnet.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ideal für den aktiven Kindergeburtstag.
An einem Nachmittag können die Kinder ein fertiges Gefäß/ eine fertige Figur mit Unterglasurfarbe bunt bemalen und erhalten diese dann nach drei Wochen, gebrannt für die Ewigkeiten. Eine tolle Erinnerung an einen kreativen Nachmittag mit Freunden.
- Fingerpuppe (Zauberer, Hexen, Fabelwesen, Nixen...)
- Masken (Pinocchio, Zwerge...)
- Daumenschälchen
- Türschilder
- Eigene Töpfchen drehen
Termin: nach Vereinbarung
Teilnehmer: max. 8 Teilnehmer
Kosten: 45 min 55,- €, zzgl. Brennkosten
...mein Sohn zeigt auch Interesse:)
falls die Zustände es zulassen, ist es möglich ein Praktikum zu machen. Bei einem Praktikum versuche ich auf individuelle Interessen einzugehen. Ansonsten ist es üblich während einer Praktikumszeit unterschiedliche Prozesse kennenzulernen wie z.B.: Glasieren , plastisch arbeiten, drehen an der Töpferscheibe, Umfeld vorbereiten und aufräumen, Ofen ein- und ausräumen...
Einfach schreiben oder lieber anrufen :)
Bei mir gibt es handgetöpferte Becher (keine Industrieware) zum Bemalen mit selbstgemischten Porzellan-Engoben.
- 45 Minuten (Unterrichtsstunde) 55, - €, + Handgedrehte Becher: 18 €
Es können unterschiedliche Techniken angewendet werden: Bemalen mit Oxiden, Engoben oder Stiften, Stempeln, Sgraffito...
Wenn Sie einen längeren Anfahrtsweg haben, könnten Sie die fertig gebrannten Becher anschließend per Post zugeschickt bekommen.
Weitere Workshops und Vorführungen in 2026
1. Drehen an der Töpferscheibe, bei der Kunstzentrum Bosener Mühle
Für Anfänger unbedingt geeignet!
Was Sie erwartet
Sich auf die Konzentration an der Scheibe einlassen, Impulse des Tons aufnehmen und Handhaltung und formende Bewegungen perfektionieren.
Am ersten Tag werden wir uns mit den Tonmassen auseinandersetzen und anschließend auch schon mit dem Drehen gebinnen.
Tonaufbereiten, Zentrieren, Zylinder, Schalen oder weitere Gefäßobjekte, jeder nach eigenen Vorstellungen.
Für Fortgeschrittene wird die Erhöhung der Gefäßhöhe besprochen und vorgeführt.
An den folgenden beiden Tagen wird weiter gedreht um die Technik zu verinnerlichen und zu verfeinern.
Wir lernen, wie die angetrockneten Objekte mit einer Modellierschlinge "abgedreht" werden und montieren nach Belieben - z.B. Henkel und Füße.
Auf Wunsch kann auch dekoriert werden mit Engoben (Tonschlicker gefärbt mit Oxiden oder Farbkörpern) oder verziert mit Modellierhölzern.
Bitte kommt an allen Tagen in alter Kleidung zum Töpfer-Workshop und bringt eventuell noch eine Schürze mit.
Was wird benötigt
Bitte eigene Töpferscheibe mitbringen
Für TeilnehmerInnen, die keine eigene besitzen, können im KBM 2 Scheiben gemietet werden.
Eigenes, Werkzeug, Schwämme, Lappen, Folien zum Abdecken, Engoben nach eigenem Geschmack,
unschamottierter Drehton ( kann im Kunstzentrum erworben werden)
In diesem Kurs lernen wir grundlegende Techniken des Brennens kennen, wir
brennen im Niedrigbrennverfahren des Rakubrandes bis 950 -1050°C mit
Holz- und Gasfeuerung.
Wir werden sowohl theoretisch wie praktisch auf verschiedene
Schwerpunkte eingehen, um einen kompletten Brand durchzuführen.
Glasuren und Sicherheitsmaßnahmen, die Techniken von „Verlorene Engobe“
(Naked Raku), Ob-Vara, Rosshaar-Raku und Terra Sigillata werden
demonstriert. Transparent Glasur kann mit Farbkörpern oder Oxiden
erweitert werden, um z.B. Türkis oder weitere Farben zu kombinieren.
Zu euren Werken biete ich euch eine eingehende Beratung, welche Verfahren
sich eignen und was ihr bei der Ausführung beachten müsst.
Wir setzen die Ware gemeinsam in die Raku-Tonne, Befeuerung mit Gas/Holz
und schließlich das Öffnen des Brandes, Einfüllen der Ware in die
Räuchertöpfe und schließlich die Reinigung der Werke und Bewertung der
Brennergebnisse.
Eigeninitiative ist erwünscht, um in der Praxis Erfahrung zu sammeln.
Der Bau eines Raku-Ofens ist nicht schwer und kann auf Wunsch besprochen
werden. und sonniges Wetter.
Was Sie benötigen
Max. 5 geschrühte Werke - bis 30 cm Höhe (Ideal ist eine Rakumasse mit ca. 40% Schamotten und geschrüht bei
900-930° C mit ca. 20 min. Haltezeit).
- Feinstaub- oder noch besser eine Gasmaske wegen den Rauchgasen und Dämpfen, da wir mit und ohne Rauchgase brennen werden.
- Behälter, Werkzeuge wie Schöpfkelle, Pinsel...
- Natürlich ist es möglich eigene Glasuren mitzubringen.
- bitte tragen sie geeignete Kleidung (festes Schuhwerk, lange Hosen, Kleidung aus Naturmaterialien)
Ansonsten gute Laune, Experimentierfreudigkeit und sonniges Wetter:)
Termin: am 16.-18. Okt. 2026
Kosten pro Person: 350,-€


Was Sie erwartet
1. Tag:
Wir besprechen die zu nutzenden Glasuren und Yohen- Effekte anhand von Beispielen. Es werden Shino (weiß-beige-orange), Seladon, Temoku (schwarz-braun), evtl. Asche und Kupferrot benutzt.
Danach glasieren und bemalen wir die Keramik und setzen sie in den Ofen ein. Nach dem Zumauern der Ofenöffnung legen wir das Brennholz bereit.
2. Tag und 3. Tag:
Der Ofen wird um ca. 4 Uhr früh angefeuert und dauert etwa 22 – 24 Stunden. Während dieser Zeit sind die TeilnehmerInnen im Wechsel für das Befeuern zuständig. Sobald die Endtemperatur gegen Morgen des 3. Tages erreicht ist, erfolgt das Salzen. Danach beginnt die Abkühlphase.
Die TeilnehmerInnen haben an diesem Tag die Möglichkeit, im Atelier zu arbeiten.
4. Tag
Der Ofen wir geöffnet und ausgeräumt. Dabei erfolgt eine Einordnung und Bewertung der Arbeiten.
Zwischendurch wird Berthold alle offenen Fragen rund um den Holzofenbrand beantworten, woraus sich sicherlich ein interessanter Austausch ergibt, gerne bei gemütlichen Beisammensein mit Tee und Kaffee.
Was wird benötigt
4- 5 geschrühte Objekte, max. Höhe 25 cm
Ideale Massen sind Porzellan, Silizium-, hoch schamottierte und eisenhaltige Steinzeug-Massen für 1280-1300 °C.
Die große Herausforderung für Holzbrand ist, Tonmassen mit Charakter zu finden;
Daher ruhig unterschiedliche Massen mitbringen, um etwas mit den Yohen-Effekten zu experimentieren.
Pinsel in verschiedenen Größen, Lappen, Verpackungsmaterial
Notizblock und Stift
Alle Glasuren, sonstige Zutaten sowie das Brennholz werden zur Verfügung gestellt.
Hierfür wird ein Unkostenbeitrag pro TN von 50 € vor Ort abgerechnet.

Comeback des Bosener Holzbrandofens

